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Größere Gruppen von Saatkrähen im Bereich Lotterberg

- Schäden für die Landwirtschaft vermeiden

Diese beeindruckenden, großen einheimischen Vögel führen aktuell im Bereich des Lotterbergs im Stadtteil Korntal zu zahlreichen Beschwerden. Warum? Diese schlauen Rabenvögel können in größeren Kolonien Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen anrichten. Dabei versammeln sie sich auf frisch eingesäten oder eingepflanzten Flächen und fressen Samen und Setzlinge. Der Schaden ist laut den betroffenen Landwirten immens; mehrere Nachsaaten und Nachpflanzungen erfordern nicht nur einen erhöhten Arbeitsaufwand und Zeitverlust bei der Ernte, sondern auch die Kosten für das Saatgut oder neue Jungpflanzen.

Krähen sollten nicht angefüttert werden.
Je besser die Lebensbedingungen durch ein reichlich dargebotenes Futterangebot sind, umso größer können deren Bestände anwachsen. Daher ist alles zu vermeiden, was diese intelligenten Tiere zusätzlich anlockt. Füttern ist daher kontraproduktiv und schadet nur den betroffenen Landwirten. Die natürlichen Nahrungsquellen, wie Mäuse und Insekten sind in dem ökologisch vielfältigen Gebiet zwischen Korntal und Grünem Heiner, bestehend aus Wiesen, Weiden, Ackerland und Heckenbiotopen, reichlich vorhanden.
Falsch verstandene Vogelliebe oder Naturerlebnis sind also fehl am Platz. Wir bitten eindringlich darum, das Füttern der Saatkrähen zu unterlassen.
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