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Fleiß, Ausdauer und die Liebe zu Frankreich werden belohnt

Preis vom Partnerschaftskomitee geht an zwei Französischschülerinnen aus Korntal-Münchingen.

Als Anerkennung für besondere Leistungen im Fach Französisch erhielten zwei Schülerinnen vom Gymnasium Korntal-Münchingen und der Realschule Korntal-Münchingen eine Urkunde der Stadtverwaltung und ein Geschenk vom Partnerschaftskomitee.
 

Von lins: Bürgermeister Dr. Joachim Wolf, Julia Franz (Schülerin Realschule Korntal-Münchingen und Lehrerin Edith Dach (Realschule), Aurélie Milan (Schülerin Gymnasium Korntal-Münchingen), Martin Schmid (Städtepartnerkomitee),  Frau Mütze (Gymnasium) bei der Preisverleihung im Rathaus Korntal.
Von lins: Bürgermeister Dr. Joachim Wolf, Julia Franz (Schülerin Realschule Korntal-Münchingen und Lehrerin Frau Dach (Realschule), Aurélie Milan (Schülerin Gymnasium Korntal-Münchingen), Martin Schmid (Partnerschaftskomitee),  Lehrerin Frau Mütze (Gymnasium) bei der Preisverleihung im Rathaus am 29.07.2020

(et) Die Melodie der französischen Sprache, die hat es ihnen beiden angetan. Als beste Absolventinnen des Schuljahres 2019/2020 im Fach Französisch bekamen  die Schülerinnen Aurélie Milan (Gymnasium Korntal-Münchingen) und Julia Franz (Realschule Korntal-Münchingen) am Mittwoch, den 29. Juli 2020, von Bürgermeister Dr. Joachim Wolf eine Urkunde der Stadt und ein Geschenk des Städtepartnerkomitees überreicht. „Gerade in Zeiten in den nationalistisch geprägte Parteien wieder an Bedeutung gewinnen, ist es umso wichtiger, dass sich die Jugend für ein gemeinsames Europa begeistert“, sagte er bei der offiziellen Übergabe im Rathaus.

Dass die französische Sprache eine besonders schöne, aber auch keine leichte Sprache sei, da waren sich die beiden Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen einig. Auch wenn Aurélie Milan als in Korntal geborene Halbfranzösin keinerlei Probleme beim Sprechen hatte, bestand für sie die Herausforderung in der inhaltlichen Gestaltung von Texten. Corona beeinflusste nicht nur ihre Vorbereitung auf die Abiturprüfung, sondern auch ihre Kontakte zur französischen Verwandtschaft: „Es war schon ein komisches Gefühl, dass ich wegen der geschlossenen Grenzen nicht mehr meine Familie in Frankreich besuchen konnte“, erzählte Aurélie. Im Unterricht am Gymnasium wurde mit ihrer Lehrerin, Frau Mütze, der deutsch-französischen Vertrag von Aachen von 2019 „durchgepaukt“. Die Lehrerin hob den Zusammenhang von Sprache und Verständigung hervor: „Gute Sprachkenntnisse helfen dabei gute Kontakte mit den Nachbarländern aufrecht zu erhalten.“

Auch Realschülerin Julia Franz bedauerte, dass der geplante Schulausflug nach Straßburg von der Realschule Korntal-Münchingen in diesem Schuljahr ins „Corona-Wasser“ gefallen ist. Umso konzentrierter hat sie sich in ihrer Abschlusspräsentation einem ganz anderen Kontinent gewidmet. Da sie zwischen den Noten eins und zwei stand, bereitete sie eine Abschlusspräsentation über „Haiti“ vor. „Das Leben der Menschen dort interessiert mich“, sagte Julia Franz.

Der Fleiß und die Ausdauer wurden belohnt mit sehr guten Noten und auch noch mit einem Buchpreis der Städtepartner. „Wir freuen uns immer über Jugendliche, die sich auch bei uns engagieren“, betonte Martin Schmid bei seinem Glückwunsch im Namen des Partnerschaftskomitees. Beim Austausch mit Mirande und Tubize biete sich auch eine hervorragende Gelegenheit um französische Vokabeln zu üben. Wie aber lernt man am einfachsten die Sprache der Städtepartner? Realschullehrerin Edith Dach empfiehlt da prompt ein „Profi-Geheimrezept“: „Hört Euch französische Chansons an. Ihr braucht die Texte nicht zu verstehen. Nehmt einfach die Melodie der Sprache auf.“