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COVID19-Impfaktion für Korntal-Münchinger Jugendliche ab 12 Jahren

Am Dienstag, den 20. Juli, können junge Menschen ab 12 Jahren sich impfen lassen. Die Stadt stellt dafür die Stadthalle zur Verfügung.

945 Menschen haben sich in der Stadthalle Korntal bei einer Impfaktion der Familienpraxis Korntal in Kooperation mit der Stadtverwaltung gegen das Coronavirus impfen lassen. Nun knapp vier Wochen später unterstützt die Stadtverwaltung die nächste Impfaktion in der Stadthalle.

Die Zielgruppe sind diesmal Korntal-Münchinger Jugendliche ab 12 Jahren sowie deren Angehörige. Der ärztliche Berater Dr. med. Thorsten Pilgrim aus Gerlingen und sein Unternehmen (ViaMed GmbH) haben die Stadtverwaltung kontaktiert und bieten die Impfaktion für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren an.  

Die Impfaktion gegen das Corona-Virus wird amDienstag, 20. Juli 2021, (Zweitimpfung am 10. August 2021) in der Stadthalle Korntal mit dem Impfstoff der Firma Biontech/Pfizer durchgeführt.

  

Um die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler zu informieren, wendet sich die Stadtverwaltung mit einem Brief von Bürgermeister Dr. Joachim Wolf und Dr. med. Thorsten Pilgrim aktuell an die Familien. „Auch wenn sich aktuell aufgrund der niedrigen Inzidenzen die Lage etwas beruhigt hat, nehmen die Expertenstimmen zu, die von einer rasanten Ausbreitung der Delta-Variante und gegebenenfalls anderer Mutationen und einer 4. Welle ausgehen. Bei der Abschwächung dieser möglichen 4. Welle spielen Impfungen eine wichtige Rolle“, heißt es eingangs in dem Schreiben.

Die Stadt stellt bei der Aktion nur die Räumlichkeiten und Rahmenbedingungen zur Verfügung. Die Impfung wird von der ViaMed GmbH und deren Ärzte und medizinischen Fachkräften durchgeführt und verantwortet.Zudem verweist die Verwaltung auf die STIKO (Ständige Impfkommission) und Informationen vom Robert-Koch-Institut bezüglich der Entscheidung, ob Eltern ihre Kinder impfen lassen sollten. (www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/23/Art_01.html)
 

Wichtige Informationen zur Impfaktion:

  • Geimpft werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren, die dies selbst wollen und deren Eltern dem ausdrücklich und schriftlich zustimmen.
  • Die Zweitimpfung findet wegen der schnellen Ausbreitung der Delta-Mutation bereits nach drei Wochen statt (08.2021).
  • Alle ungeimpften Familienmitglieder des Haushalts können sich auf Wunsch mitimpfen lassen.
  • Auch Genesene ( mehr als 6 Monate nach Erstinfektion) und Personen mit Astra Zeneca als Erstimpfung (länger als 4 Wochen her), die sich jetzt mit BioNTech impfen lassen wollen, können mitgeimpft werden.
  • Direkt im Anschluss an die Impfung erhalten die Geimpften ein Impfzertifikat mit QR-Code. Damit können sie die Impfung gleich auf ihr Smartphone spielen.
  • Die Impfung ist freiwillig und kostenlos und ausdrücklich kein Angebot der Schule.

  Terminvereinbarung online: https://www.terminland.eu/impfaktion-viamed/online/korntaler_schulen/?m=1002230

Die Anmeldung ist bis zum 18.7.2021 um 18 Uhr möglich. Sofern es sich um eine Erstimpfung handelt, kann sofort ein Termin für die Zweitimpfung am 10.08.2021 ausgemacht werden. 

Der Anamnesebogen, die Einwilligungserklärung und der Aufklärungsbogen sind im Onlineportal für die Terminanmeldung eingestellt.  

Wie ist der Ablauf, wenn der Termin der Zweitimpfung (10.08.2021) für die Familie nicht machbar ist, beispielsweise aufgrund von Urlaubsreisen?

Herr Dr. Pilgrim bietet in der Regel freitagnachmittags Impftermine in den Räumen der ViaMed GmbH in Stuttgart an. Die Impflinge können notfalls einen solchen Termin wahrnehmen.


Muss eine Einverständniserklärung gegebenenfalls beider Erziehungsberechtigten vorliegen?

Laut aktueller Richtlinie des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg ist es ausreichend, wenn ein/e Personensorgeberechtigte/r unterschreibt. Im Alter zwischen 16 und 18 Jahren ist in der Regel die Einwilligungsfähigkeit in eine Impfung bereits durch den Jugendlichen selbst gegeben - Voraussetzung ist eine, in der Regel mündliche, Aufklärung über die Behandlung und ihre Risiken.


Erfolgt die Impfung ausschließlich in Anwesenheit eines Elternteils?

Laut aktueller Richtlinie des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg ist die Anwesenheit der/des Personensorgeberechtigten bei nicht einwilligungsfähigen Kindern bzw. Jugendlichen während der Impfung nicht zwingend notwendig. Voraussetzung ist allerdings, dass die/der Jugendliche bei Rückfragen des Arztes zu seiner Anamnese (Vorerkrankungen etc.) zuverlässig Auskunft geben kann oder eine Beantwortung der Fragen aufgrund vorliegender Arztbriefe oder anderer Befunde möglich ist. Zudem muss die Unterschrift mindestens eines Elternteils auf der Einwilligungserklärung und dem Aufklärungsmerkblatt vorhanden sein. Und auf der Einwilligungserklärung muss neben der Zustimmung angekreuzt sein, dass auf eine persönliche ärztliche Aufklärung ausdrücklich verzichtet wird (also die oberen beiden Optionen „Ich habe keine weiteren Fragen und verzichte ausdrücklich auf das ärztliche Aufklärungsgespräch“ und „Ich willige in die vorgeschlagene Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff ein“). Sollten noch Fragen bestehen, wird die Teilnahme mindestens eines Elternteils bei der Impfung empfohlen