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Wo drückt der Schuh bei der Digitalisierung?

Beim Round-Table-Gespräch ziehen die Schulen von Korntal-Münchingen ein Fazit.

Wir wollten wissen, wo die Schulen noch Unterstützung benötigen“, sagt Dr. Catharina Vögele, die Fachbereichsleiterin für Familie, Bildung und Soziales. Aus diesem Grund hatte die Stadtverwaltung alle Schulleitungen am Donnerstag, den 4. Februar, zu einem zweiten Round-Table-Gespräch zum Thema „Digitalisierung in den Schulen“ in die Stadthalle eingeladen.

Der Lehrer unterrichtet online - Foto: Realschule Korntal-Münchingen, Fotograf: Yakup Zeyrek

 Schon vor Ausbruch der Pandemie im Jahr 2019 war der Grundstein für den Ausbau für digitale Infrastruktur an Schulen mit dem DigitalPakt Baden-Württemberg gelegt worden. Dank des zweiten Round-Table-Gesprächs sind nun auch noch letzte offene Fragen zur technischen Ausstattung in den Schulen konkretisiert worden, die die Stadt unter anderem benötigt, um weitere Förderanträge im Rahmen des DigitalPaktes auf den Weg zu bringen.
 

450 iPads wurden als Leihgeräte von der Stadt für die Schulen organisiert

Trotz aller Förderprogramme, die den Schulen jetzt geboten werden, hält Dr. Catharina Vögele die Herausforderungen des Schul-Lockdowns fest „Es ist ein Unterschied, ob einige Elemente digital in den Unterricht einfließen können, oder ob alle Schüler mit einem Mal zuhause sind und nur noch online unterrichtet werden.“ Seit den ersten Schulschließungen wurden im Rahmen des Hardware- Sofortausstattungsprogramms unter anderem 450 iPads von der Stadt organisiert und eingerichtet, die als Leihgeräte von den Schulen an die Kinder verteilt werden können. Nach der Ausstattung der Schulen mit digitalen Geräten stellt sich für Dr. Catharina Vögele die spannende Frage: „Wo drückt noch der Schuh bei den Schulen und welche pädagogischen und didaktischen Herausforderungen bringt der Fernunterricht mit sich?“

Fazit der Schulen: „Es ist eine Ausnahmesituation, der wir uns erfolgreich stellen.“

Kurz zusammengefasst, kann die Rückmeldung der Schulen so formuliert werden: „Es ist eine Ausnahmesituation, aber wir haben sie im Griff. Die Schulleitungen – ob weiterführende Schulen oder Grundschulen – waren sich auch einig: „Je kürzer der Lockdown – desto besser. Wir brauchen die tägliche Arbeit mit den Kindern. Für uns ist der Online-Unterricht kein Ersatz für den Präsenzunterricht.“ (et) 

Foto: Realschule Korntal-Münchingen, Fotograf: Yakup Zeyrek

Realschule Korntal-Münchingen: „Mit der Schul-Plattform IServ haben wir langfristig neue Weichen für die digitale Kommunikation gestellt. Doch Schule ist mehr als ein Bildschirm, der flackert."


Collage: Gymnasium Korntal-Münchingen, Hannah Liesenfeld/Fotos privat

Gymnasium Korntal-Münchingen: Die Technik funktioniert gut, pädagogisch-didaktische Fragen stehen im Vordergrund.


Flattichschule: Dieser Schüler macht sich schick für den Online-Unterricht.

Flattichschule: Lehrer, Schüler und Eltern ziehen an einem Strang


Teichwiesenschule: Zeugnisübergabe auf dem Schulhof.

Teichwiesenschule: Sonst waren Schulanmeldungen ein kleines Fest für die Kinder. Jetzt laufen sie über eine Videoschalte.


Strohgäuschule - Ausrüstung für Online-Unterricht

Strohgäuschule Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen: Es ist positiv überraschend, wie groß der Anteil an Schülern ist, der am digitalen Fernunterricht meist ohne Probleme teilnehmen kann.


Mehr über das Round-The-Table-Gespräch vom 05. Februar 2021 und die Erfahrungen der Schulen aus dem Online-Unterricht  finden Sie im Artikel vom Amtsblatt KW 06. (165,3 KB)

(Erstellt am 19. Februar 2021)