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Gesichtsmasken - printed in Korntal-Münchingen

Jugendliche produzieren Schutzmasken mit ihren 3 D-Druckern

Keine Schule – und einfach nur abwarten bis sich alles beruhigt? Die Corona-Krise brachte den Schüler der Realschule Korntal-Münchingen, Michel Marx,  zum Grübeln. „Ich wollte etwas tun“, erzählt er. Als der Sechzehnjährige las, dass Arztpraxen ihre Schutzausrüstung auszugehen drohte, warfen er und seine Freunde ihre 3-D-Drucker an, um sogenannte „Face Shields“ zu produzieren.

Wenn die etwas teurere Druckpatrone nicht leer ist, können er und seine sieben Mitstreiter aus Korntal-Münchingen 30 bis 40 durchsichtige Schutzschilder pro Tag produzieren. Mehrere Exemplare davon gingen bereits an zwei Seniorenheime und weitere Arztpraxen. Wer noch Interesse an den durchsichtigen Face-Shields hat oder die Aktion der Jugendlichen unterstützen will, schreibt eine E-Mail an michel@marxworld.de.

Nachtrag vom 26.05.2020:
Die sogenannten "Face-Shields" beziehungsweise Visiere ersetzen in Baden-Württemberg nicht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wie von der Landesregierung für öffentliche Räume und den öffentlichen Nahverkehr in der Corona-Verordnung vorgegeben. Denn sie verhindern nicht das, worauf es ankommt: die Ausscheidung von Viren durch die Atemwege. Durch die großzügigen Öffnungen unten und gegebenenfalls oben können sich Tröpfchen leicht verteilen und damit andere Personen gefährden. Zudem ermöglicht die fehlende Gesichtsabdichtung auch das Eindringen von Aerosolen beim Träger. Gesichtsvisiere können daher nur als Ergänzung zum Mund-Nasen-Schutz gesehen werden.