Heimatmuseum

Adresse
Heimatmuseum Münchingen
Kirchgasse 1
70825 Korntal-Münchingen
Telefon 07150 9207-1525
Fax 07150 9207-1540
museum@korntal-muenchingen.de

In dringenden Fällen, wenn unter oben genannter Nummer niemand zu erreichen ist, können Sie sich an Ewald Gaukel (2. Vorsitzender des Heimatvereins Münchingen e.V.) wenden unter der Nummer: 07150-4408.

Öffnungszeiten:
Dienstag 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

Der Eintritt ist frei
Museumsleiterin Dr. Sabine Rathgeb
Sprechstunde: Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr



Artikel "more than just a museum"

Aktuelle Ausstellungen

13. Mai bis 5. Juni 2016

"Ordnung“
Kunstausstellung Leni Marx und Regine Schaupp

In der Ausstellungsreihe Zeitgenössische Kunst im Heimatmuseum werden moderne Kunstwerke im spannungsreichen Kontrast einer historischen Umgebung präsentiert. Der sich daraus ergebende Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart soll die Besucher dazu anregen, sich in vertrauter Umgebung auf Neues einzulassen und Altbekanntes neu zu hinterfragen. Die in Münchingen lebende Künstlerin Leni Marx und die Esslinger Künstlerin Regine Schaupp widmen sich in ihrer Ausstellung „Ordnung“ einem Begriff, der in früherer Zeit nicht nur die dörfliche Gesellschaftsstruktur und Geschlechterrollen, sondern auch den Lebensalltag generell prägte. Mit den Mitteln der Bildenden Kunst spüren die in Münchingen geborene Malerin Leni Marx und die in Esslingen lebende Künstlerin Regine Schaupp dem Phänomen "Zeit" nach.


Die Eröffnung der Ausstellung findet am am Freitag, den 13. Mai 2016, um 19:00 Uhrim Widdumhof Münchingen, Kirchgasse 4 statt.



Das Museum

Das Heimatmuseum Münchingen wurde 1986 in dem alten Schulhaus-Gebäude, das zwischen Rathaus und Kirche liegt, eröffnet. Die Bedeutung des Heimatmuseums liegt darin, dass es der Kulturgeschichte des Ortes gewidmet ist. Alltägliche Gegenstände aus der bäuerlichen und handwerklichen Geschichte Münchingens stehen im Vordergrund. Sie werden im Museum ergänzt durch Modelle, Dokumente, Fotos und Informationen, die den geschichtlichen, auch lebensgeschichtlichen, sozialen und arbeitstechnischen Zusammenhang erkennbar machen. Durch diese Arrangements wird die Ortsgeschichte, die immer auch einen Bezug zur "großen", zu (Landes-)Geschichte herstellt, lebendig.

Das Heimatmuseum Münchingen konnte bei seiner Einrichtung auf die Gegenstände und Modelle aus dem bäuerlichen Bereich von Hermann Bäßler zurückgreifen. Dennoch musste für den Aufbau des Museums aktiv und gezielt gesammelt werden. In den Jahren seit seiner Eröffnung ist das Heimatmuseum in Münchingen so in den Ort involviert, dass die Münchinger Bevölkerung weiß: Alltagsgegenstände, die alt, unmodern, nicht mehr gebraucht werden, sind im Museum gut aufgehoben, sie werden hier in einen sinnvollen Zusammenhang gestellt und auch entsprechend gezeigt. So können die benötigten Objekte für die Sonderausstellungen zum großen Teil aus dem eigenen Depot und aus den Leihgaben der Bevölkerung bestückt werden.

Die einzelnen Themenschwerpunkt der Dauerausstellung sind:

Sonderausstellungen

Damit das Museum für die einheimischen und auswärtigen Besucher attraktiv, lebendig und interessant bleibt, werden im 3 bis 4-monatigen Turnus Sonderausstelllungen gezeigt. Diese Sonderausstellungen nehmen in der Regel Themen aus der Alltagsgeschichte Münchingens auf und sie werden auch größtenteils bestückt mit Objekten aus der Münchinger Bevölkerung. So wird mit jeder Sonderausstellungen auch ein Stück Geschichte Münchingens geschrieben und aufgezeigt.

Die letzten Sonderausstellungen:

13. März bis 24 April 2016
"Hase & Co. Ostern im Kinderzimmer"

Unter dem Motto „Hase & Co. Ostern im Kinderzimmer“ zeigt das Heimatmuseum Münchingen vom 13. März bis zum 24. April 2016 österliches Spielzeug in seiner ganzen Vielfalt. Ob als Plüschtier, aus Holz, aus Ton, im Bilderbuch oder als Back- und Schokoladengussform: der Osterhase und seine tierischen Begleiter wie Küken und Lämmchen stimmten Kinder und Erwachsene schon zu Großmutters Zeiten auf den Frühling ein.
Die seltenen historischen Spielsachen sind Leihgaben der renommierten Spielzeugsammlerinnen Gerda Ott aus Stuttgart und Margot Schach aus Leonberg.

12. Juni - 25. Oktober 2015

Schulstadt Korntal-Münchingen. Ein Streifzug durch 200 Jahre Schulgeschichte.

Korntal-Münchingen zeichnet sich durch eine lange Tradition seiner pädagogischen und sozialen Einrichtungen aus. In Münchingen gab es abgesehen von der Dorfschule ab 1760 eine private Lehranstalt, in der Pfarrer Johann Friedrich Flattich auswärtige Zöglinge und einheimische Kinder in Latein und Griechisch unterrichtete. Die Gemeinde Korntal besaß schon kurz nach ihrer Gründung 1819 drei Schulen. Neben der Gemeindeschule, die der Volksschule entsprach, richtete der Lehrer Johannes Kullen eine mit dem Gymnasium vergleichbare höhere Schule für Jungen ein. Hinzu kam außerdem eine der wenigen damals in Deutschland existierenden höheren Mädchenschulen: das „Töchterinstitut“. Auch wenn sich das Bildungssystem im vergangenen Jahrhundert verändert hat, besitzt die Stadt Korntal-Münchingen bis heute eine differenzierte Schullandschaft. Die Ausstellung veranschaulicht die Geschichte der Schulen mit zahlreichen Fotodokumenten und Gegenständen aus dem Schulalltag.

20. März 2015 - 17. Mai 2015

Brücken verbinden. Unter dem Motto „Brückenschlag“ stellt der Kunstverein Korntal-Münchingen e.V. im Heimatmuseum Münchingen aus. In den historischen Räumen des Museums wird dabei zum ersten Mal zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Ausstellung markiert einen „Brückenschlag“ zwischen den Anfängen des Vereins und der Gegenwart. Seit seiner Gründung am 17. Oktober 1985 setzt sich der Kunstverein Korntal-Münchingen e. V. das Ziel, zeitgenössische Kunst im Raum nördlich von Stuttgart mit Einzel- und Gruppenausstellungen einem interessierten Publikum nahe zu bringen. In dieser Ausstellung zum 30jährigen Jubiläum des Vereins zeigen sieben Gründungsmitglieder ihre Werke und lassen die Beständigkeit und Lebendigkeit künstlerischer Arbeiten sichtbar werden. Die Ausstellung wird noch bis zum 17. Mai 2015 im Heimatmuseum gezeigt.
 

Scheunen, Scheuern, Schuira

„Schuira“ ist „Münchingerisch“ und heißt „Scheunen“. Davon gibt es auch heute noch jede Menge – nämlich 70 Stück - im Stadtteil Münchingen. Viele Jahrhunderte lang waren diese Gebäude wichtige landwirtschaftliche Nutzbauten. Die Ausstellung „Scheunen, Scheuern, Schuira. Vergessene Wahrzeichen des Strohgäus“ im Heimatmuseum Münchingen beleuchtet das Thema von allen Seiten. Durch die Veränderung der Einwohnerstruktur und die Technisierung der Landwirtschaft haben sie mittlerweile ihre ursprüngliche Bedeutung als Lagerräume und Arbeitsplatz für die Weiterverarbeitung des Getreides verloren. Sie sind nicht selten von Leerstand, Baufälligkeit und Abriss bedroht. Es gibt aber auch Beispiele für die gelungene Sanierung und Umnutzung von Scheunen. Die in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Münchingen e.V. realisierte Ausstellung befasst sich mit der Geschichte und Bedeutung dieser wenig beachteten Schätze ländlicher Baukultur.   

12. September 2014 - 22. Februar 2015


Gebettet auf Heu und auf Stroh…Krippen aus aller Welt

Ab dem 30. November 2014 zeigt das Heimatmuseum Münchingen begleitend zur aktuellen Ausstellung „Scheunen, Scheuern, Schuira. Vergessene Wahrzeichen des Strohgäus.“ eine Auswahl an verschiedenen Krippen. Sie erinnern daran, dass der Schauplatz der Weihnachtsgeschichte ebenfalls in ländlicher Umgebung zu finden ist. Die Krippen stammen sowohl aus Münchingen selbst als auch aus verschiedenen Ländern und sind aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Porzellan oder Papier hergestellt. Die Ausstellung, in der ausgewählte Stücke der Stuttgarter Sammlerin Gerda Ott zu sehen sind, bietet einen Überblick über die Vielfalt des Krippenbaus vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und kann bis 1. Februar 2015 im Heimatmuseum Münchingen besichtigt werden. Am Sonntag, den 30. November um 14:30 Uhr Uhr führt Museumsleiterin Dr. Sabine Rathgeb interessierte Besucher durch beide Ausstellungen. Die Teilnahme ist kostenlos.

"Johann Friedrich Flattich (1713-1797). Theologe, Pädagoge und schwäbisches Original"

12. April 2013 - 13. Oktober 2013

"Spare in der Zeit...-Die bunte Welt der Spardosen"

23. November 2012 – 17. Februar 12013

"Malerei im Strohgäu 1900 -1960. Von Otto Reiniger bis Sepp Vees"
9. März bis 3. Juni 2012

"Schaukelpferd und Teddybär - Spielzeugtiere aus alter und neuer Zeit"

4. November 2011 – 15. April 12012

"Feuer und Wasser. Brandbekämpfung und Wasserversorgung vom Mittelalter bis heute."

1. Juni bis 25. September 2011

"Weihnachtszeit - Gutslezeit" - Historisches Backwerk im Advent

3. Dezember 2010 - 20. Februar 2011

"Musik, Musik Du bist es ja..." 90 Jahre Musikverein Münchingen e.V.

5. November 2010 bis 28. Januar 2011

"handeln und werken" - 111 Jahre Bund der Selbstständigen Münchingen

17. September - 28. November 2010

"Ansichtssache"

12. März bis 18. Juli 2010

"Bunt und geschmückt - Luxuspapier um 1900"

27. November 2009 bis 31. Januar 2010

"sonntags"

11. September 2009 bis 31. Januar 2010