Heimatmuseum

Adresse

Heimatmuseum Münchingen
Kirchgasse 1
70825 Korntal-Münchingen
Telefon 07150 9207-1525
Fax 07150 9207-1540
museum@korntal-muenchingen.de

Museumsleiterin

Dr. Sabine Rathgeb
Sprechstunde: Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr


Öffnungszeiten

Dienstag 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten am Münchinger Märkt

Am Samstag, den 23. September 2017
ist das Museum durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Sollte das Museum während der Öffnungszeiten ausnahmsweise nicht geöffnet sein, wenden Sie sich bitte an den Heimatverein Münchingen e.V. unter
Telefon 07150 6148 oder 07150 915294.

Führungen für Erwachsene und Kinder auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Der Eintritt ist frei


So finden Sie uns:

Anfahrt mit dem Auto über die Autobahn A 81, Ausfahrt Korntal-Münchingen (Stadtteil Münchingen)

Stadtplan (859,2 KB)


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Stadtteil Münchingen von Korntal aus mit der Strohgäubahn sowie dem Bus Linie 612 zu erreichen.
Münchingen wird außerdem von den Buslinien 535 (Ludwigsburg – Ditzingen)
und 501 (Stuttgart-Feuerbach – Schwieberdingen – Hemmingen) angefahren.


Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen

2. Juni bis 29. Oktober 2017

Des Jaegers neue Kleider... Gustav Jaeger (1832-1917). Ein Vordenker aus der Gründerzeit



Vordenker oder verschrobener Spinner: die Zeitgenossen verehrten und belachten Gustav Jaeger. Der Sohn des Münchinger Pfarrers Karl Jaeger besuchte die Lateinschule in Korntal und stieg später zum erfolgreichen Geschäftsmann und Millionär auf. Robert Bosch, Carl May, Oscar Wilde und G.B. Shaw trugen die von ihm erfundene Gesundheitskleidung aus reiner Wolle, die sich sogar auf den Polarexpeditionen von Nansen bewährte. Der Arzt und Zoologe, der als „Woll-Jaeger“ Berühmtheit erlangte, war jedoch wesentlich vielseitiger: Er veröffentlichte das damals erfolgreichste Tierbuch Deutschlands und seine Käfersammlung dient bis heute im Stuttgarter Naturkundemuseum der wissenschaftlichen Forschung.
Die Ausstellung veranschaulicht Jaegers außergewöhnliche Persönlichkeit und sein umfangreiches Lebenswerk, dessen Nachwirken auch in der gegenwärtigen Literatur in dem Roman „Das Parfüm“ von Patrick Süskind Spuren hinterließ. Und was haben Marilyn Monroe, Cary Grant und Judi Dench mit Jaeger zu tun? Das und vieles mehr erfahren Sie bei einem Besuch der Ausstellung.

 Den Flyer mit dem Begleitprogramm finden Sie hier (720,8 KB)


Aktuelle Veranstaltungen

Dreharbeiten des SWR-Fernsehens in der Jaeger-Ausstellung

Das Team des SWR-Fernsehens bei den Dreharbeiten im Heimatmuseum

Am Freitag den 14.7.2017 begaben sich Gabriele Damasko und ihr Team vom SWR-Fernsehen im Heimatmuseum sowie im Ortskern von Münchingen auf die Spuren von Gustav Jaeger, dem schwäbischen Unternehmer, der mit seiner Wollwäsche weltweit bekannt und zum Millionär wurde. Gedreht wurde sowohl in der Ausstellung als auch beim Schloss, wo Jaeger als Kind einige Zeit wohnte. Außerdem wurden Aufnahmen im Firmenarchiv des Wäschegeschäftes Maute Benger in der Stuttgarter Königsstraße gemacht, das für die Ausstellung zahlreiche Leihgaben zur Verfügung gestellt hat. Für den Bericht in der SWR-Landesschau wurden Ausstellungsmacherin Dr. Sabine Rathgeb sowie die Ururenkelin von Jaeger, Selma Gienger, interviewt.

Beitrag in der SWR-Landesschau vom 25.7.2017  (26,991 MB)


Rückblick Veranstaltungen


Workshop "Wir gestalten Bilder aus Wolle" am 4.8.2017

Am Freitag, den 4. August war ganz schön was los im Heimatmuseum. Mittags veranstaltete das Museum einen Workshop für Kinder im Rahmen der Ferienspiele. Passend zum Thema der aktuellen Ausstellung über den Pionier der Wollkleidung Gustav Jaeger gestalteten die Teilnehmer mit Filznadeln bunte Bilder aus Märchenwolle und hatten viel Spaß dabei!


"Lichterstube" mit Märchennachmittag am Sonntag, den 5. Februar 2017Vor der Einführung der Elektrizität war es üblich, dass sich die Frauen des Dorfes in einem oder mehreren Häusern versammelten, um gemeinsam zu Spinnen und ihre Handarbeiten zu erledigen. So konnten Heizmaterialien und Kerzen gespart werden. Neben der Arbeit vertrieb man sich die Zeit mit dem Erzählen von Geschichten. An diese Tradition knüpfte Märchenerzählerin Ingrid Nowara aus Hemmingen an. Unter dem Motto „Komm und erzähl mir was! Märchen am Kamin zur Winterzeit“ trug sie Wintermärchen aus verschiedenen Ländern wie Russland oder Norwegen vor. Die kleinen und großen Zuhörer lauschten ihr gebannt. 


Märchenerzählerin Ingrid Nowara im Heimatmuseum